Coburger Medienpreis 2015 verliehen

Foto: V.Thoermer / www.vtplus.de

Foto: V.Thoermer / www.vtplus.de

In der Pakethalle des alten Güterbahnhofs in Coburg sind an diesem Donnerstag die Gewinner des 5. Coburger Medienpreises geehrt worden.
Vor über 250 Besuchern gingen die nationalen Preise an den Berliner Entwickler eines Portals über Lobbyismus, an die Redaktion eines sportlichen Radioprojekts und an eine Hamburger Journalisten und ihren Fotografen für eine Multimediareportage.

Den begehrten Preis in der Kategorie Wellenschläger national holte sich Sebastian Vollnhals von OpenDataCity aus Berlin für die Plattform „LobbyPlag“ über den Einfluss von Lobbyismus auf die Politik der EU. Die Enthüllungen des Datenportals hatten zu Rücktritten und Stellungnahmen von EU-Abgeordneten und über 100 Veröffentlichungen international geführt.

Den nationalen Preis in der Kategorie Schöpfung gewannen Pirmin Styrnol und Christian Weiner für ihr Non-Profit-Radioprojekt „Momente des Sports“, das legendäre und unbekannte Audiodokumente zusammenführt und sowohl im Radio in drei Ländern als auch im Netz viele Freunde gefunden hat.

Der nationale Nachwuchspreis ging an Isabelle Buckow und Christian Werner für ihre multimediale Scrollytelling-Reportage „Der schwarze Tod“ über die Folgen der Pest auf Madagaskar. Die freie Journalistin aus Hamburg und der Hannoveraner Fotograf hatten damit kürzlich bereits den Axel-Springer-Preis gewonnen.

Der Coburger Medienpreis Oberfranken ging zweimal nach Coburg und einmal nach Bamberg: Till Mayer, Journalist und Fotograf aus der Domstadt, überzeugte die Jury mit seinem Ausstellungsprojekt „Barriere:Zonen“ über das Leben vom Menschen mit Behinderung im Krieg. Er holte damit den oberfränkischen Wellenschläger Preis. Den oberfränkischen Nachwuchspreis holte sich der frühere Coburger Lennart Bedford-Strohm mit seiner Dokumentation „Wikwiheba – Verlier nicht die Hoffnung“ über einen Waisenjungen aus Ruanda. Und Oliver Schmidt vom Coburger Tageblatt sowie Detlef König und Thomas Apfel von Radio EINS erhielten für ihr multimediales Projekt „Grenzerfahrung“ zum 25jährigen Jubiläum der Grenzöffnung den Coburger Medienpreis Oberfranken in der Kategorie Schöpfung.

Nominiert waren in den drei Kategorien insgesamt jeweils neuen Projekte für die nationalen Preise, unter anderem vom SWR, vom WDR oder Sky Deutschland und ebenso neun Projekte aus Oberfranken, darunter Radiomacher aus Hof und Journalisten, Film- und TV-Macher aus Bamberg und Coburg. Insgesamt waren fast 100 Bewerbungen eingegangen.

 

Eine Fotogalerie des Abends, folgt in Kürze!

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Coburger Medienpreis 2014 verliehen

Coburger Medienpreis 2014 - Foto: ©Meiky 2014

Coburger Medienpreis 2014 – Foto: ©Meiky 2014

Im Riesensaal der Coburger Ehrenburg sind an diesem Donnerstag die Gewinner des
4. Coburger Medienpreises geehrt worden. Vor über 200 Besuchern gingen die nationalen Preise an Journalisten des Mitteldeutschen Rundfunks, an einen Autor des SZ Magazins und eine Klasse der Deutsche Journalistenschule München.

Den begehrten Preis in der Kategorie Wellenschläger national holte sich Mario Kaiser für die Reportage „Der lange Abschied“ aus dem SZ Magazin. Kaiser hatte über 2 Jahre hin Andreas Läufer während seines Ausstiegs aus der Gesellschaft begleitet und seine Erfahrungen über diesen Abstieg in einer langen Geschichte aufbereitet. Läufer war daraufhin in viele Talkshows eingeladen worden, um über sein Schicksal zu berichten, hatte aber alle Interviews abgelehnt.

Den nationalen Preis in der Kategorie Schöpfung gewannen Burkhard Kunst und Annett Glatz von MDR Leipzig für „Exakt – So leben wir“, ein trimediales Projekt über die Lebenswirklichkeit in Mitteldeutschland.

Der nationale Nachwuchspreis ging an die Klasse 51B der Deutschen Journalistenschule aus München. Sie hatte die Jury mit ihrer Abschlusszeitschrift „Amigo – Warum wir das Netzwerken nicht lassen können“ beeindruckt.
Der Coburger Medienpreis Oberfranken ging zweimal an das Coburger Tageblatt: Christiane Lehmann holte sich den Wellenschläger mit ihrer Geschichte über das Notentuning am Coburger Gymnasium Casimirianum, und Oliver Schmidt gemeinsam mit Sabrina Lang und Thomas Apfel von Radio EINS den Schöpfungspreis für ein crossmediales Projekt über den Verzicht aufs Handy.

Auch Radio EINS konnte zwei Preise einheimsen: Constantin Hirsch nämlich siegte mit seiner Beitragsreihe „Expedition ins Neuland“ über Sicherheit im Netz in der Kategorie Nachwuchs.
Die Jury bestand aus dem Leiter des dpa-Büros London, Michael Donhauser, und dem Mediencoach und früheren Chef von Antenne Bayern, Detlef Kuschka.

Insgesamt waren in diesem Jahr über 80 Bewerbungen von Journalisten, Filmemachern und aus der Kreativwirtschaft eingegangen. Der Coburger Medienpreis wird seit 2011 jährlich vom Medienclub Coburg vergeben und ist mit insgesamt 3750 Euro dotiert.

Veranstalter des Coburger Medienpreises war auch in diesem Jahr der Medienclub Coburg e.V. Hauptsponsoren sind die BayME, die Sparkasse Coburg – Lichtenfels, die VR-Bank Coburg, die Wirtschaftsjunioren und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg.

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Medienpreis 2013 – die Gewinner

Zeitungen und Online-Produktionen waren die großen Gewinner beim 3. Coburger Medienpreis, der an diesem Donnerstag in Coburg verliehen wurden. Dabei wurden in feierlichen Rahmen von einer namhaften Jury in drei Kategorien jeweils nationale und oberfrankenweite Preisträger gekürt. Der Coburger Medienpreis wird seit 2011 jährlich vom Medienclub Coburg verliehen. In diesem Jahr hatten sich über 100 Journalisten und Kreative aus ganz Deutschland beworben.

Den begehrten Preis in der Kategorie Wellenschläger national holte sich eine Fernsehproduktion: Kund Vetten von der dafacto medienagentur Leipzig siegte mit seiner ARD-Reportage „Wie billig kann Bio sein?“ über die Produktionsbedingungen von Bio-Lebensmitteln. Der Filmemacher hatte damit eine intensive gesellschaftliche Diskussion über Bio- Lebensmittel ausgelöst. Den nationalen Preis in der Kategorie Schöpfung gewann Iwan Ittermann und Robert Willmann vom Warum Verlag Berlin für sein monatliches +3 Magazin der FAZ. Die Jury würdigte damit die beispielhafte Verknüpfung von Online und Print sowie die starke Einbindung der Leser. Der nationale Nachwuchspreis ging an Fritz Habekuß aus Dortmund. Der junge Journalist hatte die Jury mit seiner Multimediaproduktion „Was für ein Theater – so arbeitet ein großes Schauspielhaus“ für Spiegel Online überzeugt. Nominiert für den Coburger Medienpreis national waren unter anderem auch Arbeiten von der Mainpost aus Würzburg, von Radio Fritz aus Berlin, der Süddeutschen Zeitung, dem Spiegel, der taz oder auch eine neue Plattform über den Einfluss von Lobbygruppen auf die EU- Politik.

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Neue Rubrik: Gewinner

Um eine bessere Übersicht über die aktuellen, sowie bisherigen Sieger zu bekommen, haben wir die Rubrik „Gewinner„, welche auch unter dem Archivreiter zu finden ist, mit auf die Seite genommen.

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Medienpreis 2012 – die Gewinner

Till Mayer aus Bamberg ist der große Gewinner beim zum zweiten Mal ausgelobten Coburger Medienpreis. Der Mitarbeiter des Obermain-Tageblatt aus Lichtenfels und freie Mitarbeiter bei Spiegel-Online überzeugte die Jury zum einen mit seiner Online-Reportage „13 Quadratmeter Elend“ über Altersarmut in der Ukraine, mit der er den Coburger Medienpreis Oberfranken in der Kategorie Wellenschläger holte. Zum anderen gewann er mit seinem Buch- und Ausstellungsprojekt „Abseits der Schlachfelder“ über die langfristigen Folgen von Kriegen den Coburger Medienpreis national in der Kategorie Schöpfung.

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